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Forschungsprojekt ::
Vergessen als Zukunft eines Forschungsgebiets?! - Interdisziplinärer Workshop zur Entwicklung von Eckpunkten einer vergessenssensiblen Biographieforschung

Projektbeschreibung

Der Biographieforschung kommt in der Untersuchung gesellschaftlicher Krisen und ihren Auswirkungen eine verstärkte Bedeutsamkeit zu. So sind es gerade in Zeiten beschleunigten sozialen Wandels eigene und fremde Biographien, die ein wichtiges Orientierungswissen für die Gestaltung individuellen und gesellschaftlichen Lebens zur Verfügung stellen. Biographien konstituieren sich dabei in der Dialektik von Erinnern und Vergessen. In der Biographieforschung dominiert bisher jedoch eine theoretische und empirische Auseinandersetzung mit dem Erinnern. Vergessen(em) wird dagegen wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Seine Bedeutsamkeit für die (Aus-)Gestaltung ungewisser, individueller und gesellschaftlicher Zukünfte ist weitgehend unerforscht. Der Scoping Workshop setzt hier an und zielt darauf, sozial- und kulturwissenschaftliche Perspektiven einer interdisziplinären Gedächtnisforschung, die sich seit längerem mit Vergessen auseinandersetzen, mit erzähl-, biographie- und bildungstheoretischen Perspektiven der Biographieforschung in Austausch zu bringen, um ausgehend von ihren Schnittmengen das neue Forschungsgebiet einer vergessenssensiblen Biographieforschung zu entwickeln.

Angaben zum Forschungsprojekt

Beginn des Projekts:2024
Ende des Projekts:2025
Projektstatus:abgeschlossen
Projektleitung:Epp, Prof. Dr. André
Lehrstuhl/Institution:
Finanzierung des Projekts:Begutachtete Drittmittel
Geldgeber:VolkswagenStiftung
Schlagwörter:Biografie, Vergessen, Erinnerung, Medialität, qualitative Forschung, Macht
Themenfelder:Transformation
Themengebiete:D Pädagogik, Sozialarbeit
Projekttyp:Grundlagenforschung
Projekt-ID:4131
Eingestellt am: 02. Nov 2026 08:37
Letzte Änderung: 02. Nov 2026 08:37
URL zu dieser Anzeige: https://fordoc.ku.de/id/eprint/4131/
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