Projektbeschreibung
Diskussionen über multikulturelle Schulen und Kindergärten thematisieren nicht selten ein Desinteresse und mangelndes Wissen bei Eltern mit Migrationshintergrund, wenn es um die (vor-)schulischen Belange ihrer Kinder geht. Zahlreiche Studien haben einen Zusammenhang zwischen Elternmitarbeit und schulischen Leistungen der Kinder hergestellt: Der fehlende Einbezug der Eltern bedeutet eine Bildungsbenachteiligung der Kinder.
Dies gilt insbesondere für den krisenreichen Übergang der Kinder vom Kindergarten in die Grundschule. Eine systemische Sichtweise der Transitionsphase vom Elementar- zum Primarbereich nimmt die Schulfähigkeit als kooperative Aufgabe wahr, an der alle Beteiligten – Eltern wie pädagogische Fachkräfte – als Ko-Konstrukteure teilnehmen. Primar- und Elementarpädagogen sind deshalb gefordert, eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern aus unterschiedlichen Kulturen und mit vielfältigen Erwartungen dialogisch zu entwickeln.
Die vorliegende Studie dokumentiert die Bedürfnisse und Erwartungen von 308 Eltern mit Migrationshintergrund in Bezug auf deren Mitarbeit vor bzw. nach dem Übergang ihrer Kinder vom Kindergarten in die Grundschule. Sie verfolgt damit das Ziel, Qualitätsstandards einer kundenorientierten Elternarbeit im Transitionsprozess in Gestalt einer kontinuierlichen Triangulation von Elementar- und Primarpädagogen sowie Eltern zu konzipieren.
Angaben zum Forschungsprojekt
Beginn des Projekts: | 2007 |
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Ende des Projekts: | 2010 |
Projektstatus: | abgeschlossen |
Projektleitung: | Pfaller-Rott, Dr. Monika |
Beteiligte Personen: | Schultheis, Prof. Dr. Klaudia |
Lehrstuhl/Institution: |
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Finanzierung des Projekts: | Aus Lehrstuhletat (intern) |
Themengebiete: | D Pädagogik, Sozialarbeit |
Projekttyp: | Promotionsprojekt |
Projekt-ID: | 1923 |
Letzte Änderung: 01. Jul 2014 03:20
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