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Forschungsprojekt ::
Gesprächssituationen vor Gericht

Projektbeschreibung

Gleichsam als Nebenprodukt des Habilitationsstudiums fielen die drei folgenden Forschungsfelder ab. Die Wahrheitsfindung vor Gericht hängt entscheidend von der Qualität der Vernehmungen und diese wiederum von der gelingenden Kommunikation zwischen Richterin/Richter und Partei bzw. Zeugin/Zeuge ab. In dem Projekt sollen Kommunikationsstrukturen und -verhalten vor Gericht auf dem Hintergrund der relevanten wissenschaftlichen Theoriediskussion systematisch analysiert und offen gelegt werden. Stichworte der Feldforschung sind: Abriss einer Theorie der Kommunikation, Besonderheiten der Kommunikationsstruktur zwischen vernehmender und vernommener Person, kommunikative Defekte vor Gericht (falsche Bedeutungssetzung durch vernommene Person, Störungen oder Ausblendung der Beziehungsebene, Wirkung von Verunsicherungen und Desinformationen, Vertrauensdefizite, Affekte und ihre Einflüsse), Wege zur Verbesserung der Kommunikationssituation vor Gericht, Kriterien zur Beurteilung derselben.

Angaben zum Forschungsprojekt

Beginn des Projekts:2010
Projektstatus:abgeschlossen
Projektleitung:Weiß, Prof. DDr. Andreas
Lehrstuhl/Institution:
Finanzierung des Projekts:Nicht begutachtete Drittmittel
Geldgeber:
  • Kirchliche Gerichte
  • Lehrstuhletat (intern)
Projektpartner:
  • Kirchliche Gerichte
Themengebiete:B Theologie und Religionswissenschaften, Religionspädagogik > BR Kirchenrecht
Projekttyp:Grundlagenforschung
Projekt-ID:1586
Eingestellt am: 08. Aug 2012 11:06
Letzte Änderung: 16. Nov 2023 14:46
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